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News

23.08.2010
Heizkosten sparen
Hydraulischer Abgleich und richtige Regelung sparen Heizkosten. Kosten rentieren sich schon nach wenigen Jahren. Qualifizierter Fachmann nötig.
 
Vor dem Winter lohnt sich ein Heizungscheck.
Ein Heizungscheck vor der winterlichen Kälte lohnt sich. "Durch die optimale Einstellung der Heizung lassen sich bis zu 15 Prozent der Heizenergie einsparen", sagt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg. Besonders energiesparend ist der hydraulische Abgleich. Hier stimmt ein Fachmann den Wasserdruck und die einzelnen Komponenten der Heizung aufeinander ab. Auch die Heizungsregelung sollte überprüft werden, etwa ob eine Nachtabsenkung eingestellt ist. Die meist kleinen Investitionen rechnen sich bereits nach wenigen Jahren. Mit dem Programm "Energieeffizient Sanieren" (Nr. 431) fördert die bundeseigene KfW derartige Maßnahmen. Auskunft gibt es bei uns.

Die Heizungsanlage besteht aus vielen einzelnen Komponenten wie Heizkessel, Pumpen, Rohrleitungen, Heizflächen und Thermostatventile. Oftmals sind diese nicht richtig aufeinander abgestimmt und eingestellt. "Kommt dann noch hinzu, dass einzelne Bauteile überdimensioniert, ungeregelt oder ungedämmt sind, führt dies zu einem unnötig hohen Energieverbrauch", berichtet Architekt Jürgen Groß vom Deutschen Energieberater-Netzwerk (DEN). "Spätestens dann besteht Handlungsbedarf."

Für die richtige Einstellung der Heizanlage sorgt der hydraulische Abgleich. Strömungsgeräusche oder unterschiedlich warme Heizkörper sind ein Zeichen für seine Dringlichkeit. "Beim Abgleich wird der für jeden Raum benötigte Wärmebedarf ermittelt", so Jürgen Groß. "Daraus errechnet man die genaue Heizwassermenge, die durch den jeweiligen Heizkörper fließen soll." Die Wassermenge ist abhängig von der Vorlauftemperatur, der Heizkörpergröße und dessen Entfernung zur Heizungspumpe. Voreingestellt wird der Wasserdurchfluss dann vom Fachmann am Thermostatventil.

Für ein Einfamilienhaus ist ein derartiger Abgleich ab etwa 500 Euro zu haben. Damit lassen sich jährlich durchschnittlich rund 160 Euro einsparen. Die Maßnahme rechnet sich also schon nach gut drei Jahren. Außerdem können Verbraucher bei der KfW Förderbank bis 31.08.2010 einen Zuschuss beantragen – er beträgt 25 Prozent der Kosten. (bitte beachten Sie, ob die Fördervoraussetzungen erfüllt sind)

Energie sparen lässt sich auch durch die richtige Einstellung der Heizungsregelung. Beispiel Vorlauftemperatur: Der Heizkessel sollte das Heizungswasser nicht stärker erhitzen als nötig, und zwar abhängig von der Außentemperatur. Bei wärmerer Witterung reicht eine niedrigere Vorlauftemperatur aus. Das spart Energie und verringert die Wärmeverluste im Leitungsnetz. "Ebenfalls empfehlenswert ist eine Nachtabsenkung auf 16 Grad Innentemperatur", so Groß. Die Nachtabsenkung lässt sich bei modernen Regelungen zeitlich einstellen.

Bei Heizungspumpen lohnt sich ein Check besonders. "Die mit Strom betriebenen Geräte arbeiten bis zu 6.000 Stunden im Jahr", erklärt Claudia Rist von Zukunft Altbau. "Sind sie ungeregelt, wird das Wasser stets mit voller Leistung durch das Rohrnetz gepumpt, auch wenn die Heizungsventile geschlossen sind." Pumpen mit einer Regelung dagegen arbeiten die meiste Zeit in Teillast oder pausieren nachts. Das senkt den Strombedarf von rund 600 Kilowattstunden um 90 Prozent auf nur noch 60 Kilowattstunden im Jahr. Neue Heizungspumpen werden ebenfalls von der KfW bis 31.08.2010  finanziell gefördert. (bitte beachten Sie, ob die Fördervoraussetzungen erfüllt sind)

Auch die Dämmung von zugänglichen Warmwasserrohren sowie Armaturen, die sich in unbeheizten Räumen befinden, reduziert den Energieverbrauch. Welche Maßnahmen zur Optimierung der Heiztechnik in Ihrem Haus sinnvoll sind erklären wir Ihnen gerne bei einem Vor-Ort-Termin. Sprechen Sie uns an.

Bild: Zukunft Altbau
30.07.2010
Vorzeitiger Pumpencheck erfolgreich
Die KfW-Sonderförderung 431 setzt erfolgreich Anreize für Hauseigentümer zum vorzeitigen Tausch der noch intakten Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne www.sparpumpe.de, die auf einer Online-Befragung von knapp 400 Online-Nutzern des Energiespar-Ratgebers PumpenCheck basiert. Der Pumpentausch ist mit Gesamtkosten von etwa 400 Euro im Einfamilienhaus eine der geringinvestiven Maßnahmen, mit der die Stromkosten um drei Viertel gesenkt werden können. In Deutschland gibt es etwa 25 Mio. Heizungspumpen.

Der im April 2009 eingeführte staatliche Zuschuss für den Pumpentausch wird von mehr als drei Viertel (81 %) der Befragten genutzt. Zwei Drittel (65 %) zeigt erst der PumpenCheck, dass sich der Pumpentausch wirtschaftlich rechnet.

"Gerade in Fällen, wo der Beratungsaufwand für das Handwerk groß und die Gewinnmarge klein ist, lohnt sich der Einsatz von interaktiven und neutralen Online-Tools", erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH, Projektträger der Kampagne www.sparpumpe.de. Die komplette Studie kann hier im Internet heruntergeladen werden.


Interaktiver PumpenCheck als Einstieg in weitere Maßnahmen

Nach der Beratung mit dem PumpenCheck hat fast jeder Zweite (44 %) seine intakte Heizungspumpe vorzeitig ausgetauscht, weitere 37 Prozent planen dies für die Zukunft. Mit dem PumpenCheck können Hauseigentümer und Hausverwalter schnell und einfach ermitteln, wann sich der vorzeitige Austausch der Pumpe für sie wirtschaftlich und ökologisch lohnt.

Hydraulischer Abgleich unbekannt und ungenutzt

Der Hydraulische Abgleich, der für eine optimale Wärmeverteilung im gesamten Gebäude sorgt und Einsparungen von 10 Prozent und mehr beim Heizenergieverbrauch bewirkt, wird an den Heizanlagen der Befragten weitestgehend (76 %) nicht durchgeführt. Der Grund dafür ist bei fast jedem Dritten (30 %) die Unkenntnis des Begriffs bzw. der Maßnahme.

Weitere 23 Prozent denken, dass der Hydraulische Abgleich "nicht nötig" sei. "Wir gehen davon aus, dass die Werte in der Gesamtbevölkerung noch extremer ausfallen. Die Potenziale dieser geringinvestiven und für den Klimaschutz bedeutsamen Maßnahme werden leider bei weitem nicht ausgeschöpft", so Hengstenberg. Wir sind geschulter Spezialist für den hydraulischen Abgleich und beraten Sie gerne.


sparpumpe.de: Breites Netzwerk an Multiplikatoren

Im Juni 2009 startete die Kampagne www.sparpumpe.de, um Eigentümer von
Ein- und Mehrfamilienhäusern über das enorme Energiesparpotenzial bei Heizungspumpen zu informieren und auf die KfW-Sonderförderung 431 aufmerksam zu machen. Die Pumpenkampagne wurde dabei von wichtigen Multiplikatoren wie dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und den drei größten Energieberater-Verbänden (GIH, DEN, EVEU) sowie von den beiden Marktführern bei Heizungspumpen Grundfos und Wilo unterstützt.
22.07.2010
Bestnoten für Erdgas-Brennwert

Stiftung Warentest gibt Heizungstausch Rückenwind

Klares Votum für die Erdgas-Brennwerttechnik: In Ausgabe 7/2010 hat Stiftung Warentest neun moderne Heizkessel auf den Prüfstand gestellt. Das Urteil: Bestnoten von 1,7 bis 2,2. Alle getesteten Modelle haben damit das Prädikat "gut" erhalten. Besonders empfehlenswert sei der Einbau eines Brennwertkessels in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage. Ein Ratschlag, den die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) begrüßt und unterstützt.
"Das Urteil der Stiftung Warentest ist eine Bestätigung von unabhängiger Seite für die hohe Effizienz der Erdgas-Brennwerttechnik. Die Verbraucher-Stiftung setzt damit ein deutliches Signal für die Heizungsmodernisierung in Deutschland", freut sich Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt. "Der Test zeigt sehr eindrucksvoll, dass Immobilienbesitzer mit bewährter Technik und geringen Investitionskosten ihre Energiekosten senken und das Klima entlasten können."
Optimaler Nutzungsgrad
Die Erdgas-Brennwerttechnik nutzt den eingesetzten Brennstoff im Gegensatz zu veralteten Heizsystemen doppelt: Zunächst wird das Erdgas durch modernste Feuerungstechnik in Wärme umgesetzt, im zweiten Schritt wird die Wärme aus dem dabei entstehenden heißen Abgas zurückgewonnen. Nach den Berechnungen von Stiftung Warentest liegt der Nutzungsgrad dieser Technologie bei 94 bis 96 Prozent. Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht weder Feinstaub noch Ruß und auch die CO2-Emissionen sind vergleichsweise gering. Funk: "Erdgas-Brennwerttechnik ist eine hoch moderne Heiztechnologie, die sich erfolgreich am Markt bewährt hat. Mögliche ‚Kinderkrankheiten' wegen fehlender Langzeiterfahrungen muss ein Modernisierer beim Einbau nicht fürchten."
Perfekte Kombination: Erdgas-Brennwert und Solar
Besonders lohnend ist die Kombination eines Erdgas-Brennwertkessels mit einer Solarthermie-Anlage. In den Sommermonaten übernimmt die Sonne dann die Warmwasserbereitung und Heizung. Und auch im Winter leistet sie einen Beitrag, um den Wärmebedarf des Hauses zu decken. Eigenheimbesitzer können ihre Heizkosten auf diese Weise um bis zu 40 Prozent senken. Wer die höheren Investitionskosten wegen der gekürzten staatlichen Förderung allerdings scheut, kann auch Schritt für Schritt vorgehen: Heizkessel und Wasserspeicher lassen sich so wählen, dass die Solarthermie-Anlage jederzeit nachgerüstet werden kann. Bernhard Funk resümiert: "Die Kombination eines  Erdgas-Brennwertkessels mit einer Solarthermie-Anlage ist ein nachhaltiges Heizsystem für die Zukunft."
Über die IEU
Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) ist eine Gemeinschaft führender Unternehmen und Verbände der Heizgeräteindustrie, der Gaswirtschaft, des installierenden Fachhandwerks und des Großhandels. Gemeinsam engagieren sich die Partner für klimaschonende Lösungen der Wärmeerzeugung im Haus.

16.07.2010
07.07.2010
06.07.2010