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News

17.05.2016
Viessmann Werke, Allendorf
Fortbildung muss sein
Am 12. und 13. Mai 2016 besuchte unser Team die Viessmann Werke in Allendorf. Neben dem Schwerpunkt Gas-Wandgeräte informierten wir uns auch über die aktuellen Hybrid-Geräte (Gas-Brennwert und Luft-Wärmepumpe in einem Gerät) sowie über die Digitalisierung und Vernetzung von Heizungsanlagen.

Werksbesuch

Viessmann Allendorf
02.02.2016
Vermieter hätte besser kontrollieren müssen
Legionellen im Trinkwasser
Wenn Trinkwasser mit Legionellen befallen ist, dann kann das für Menschen, die damit in Kontakt kommen, zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen - zum Beispiel zu schweren Entzündungen der Atemwege. Wegen einer solchen Erkrankung war ein älterer Mann ins Krankenhaus gebracht worden, wo er später starb. Seine Tochter forderte als Erbin über 20.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld vom ehemaligen Vermieter ihres Vaters.

Er habe sich nicht ausreichend um eine Überprüfung des Trinkwassers auf Legionellen gekümmert, weswegen die Bakterien aufgetreten seien und der Vater überhaupt erst erkrankt. So lautete der Vorwurf im Zivilprozess. Tatsächlich erwarten Gesetzgeber und Rechtsprechung von den Eigentümern von Mietobjekten, dass sie auf Legionellenbefall achten. Das gilt ausdrücklich seit der entsprechenden Änderung der Trinkwasserverordnung im Jahr 2011, war aber auch schon zuvor im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht nötig.

Vor Gericht stritten Tochter und Vermieter darum, ob überhaupt eine Kausalität (Verursachungskette zwischen Legionellenbefall des Leitungswassers und Erkrankung des Mieters) nachzuweisen sei. Der Bundesgerichtshof bezeichnete es im konkreten Fall als "eher fernliegend" dass der Verstorbene sich die Krankheit an einem anderen Ort als in seiner Wohnung zugezogen habe, zumal hier ein spezieller Erregertyp sowohl beim Vager als auch in der Wasserversorgung seines Mietshauses aufgetreten sei. Mit dieser höchstrichterlichen Einschätzung im Hinblick auf Kausalität sowie die Berechtigung von Schmerzensgeld und Schadenersatz wurde der Fall an das Berufungsgericht zurückverwiesen, das neu entscheiden muss.

Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 161/14


Das muss nicht sein, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zur Trnkwasserhygiene.
 

15.12.2015
Nicht nur zu Weihnachten -
Geldgeschenke für Heizungssanierer
Geringere Energiekosten und attraktive Fördermittel: Wer sich für eine moderne Heizung entscheidet, profitiert gleich doppelt. Der Staat unterstützt Sanierungsmaßnahmen, die Energie beim Heizen einsparen und den Ausstoß von Schadstoffen verringern, mit Zuschüssen und Krediten.

Wer sein Haus mit einer Solarthermieanlage ausstattet,<br />kann einen Zuschuss von 2.000 Euro beantragen. Für den Kesseltausch gibt es obendrauf noch einen<br />Bonus von 500 Euro.
Wer sein Haus mit einer Solarthermieanlage ausstattet,
kann einen Zuschuss von 2.000 Euro beantragen. Für den Kesseltausch gibt es obendrauf noch einen
Bonus von 500 Euro.
Der Einbau einer neuen Heizungsanlage ist eine sehr effektive Methode, um die Energiekosten im Haushalt dauerhaft zu senken. Moderne Systeme arbeiten deutlich effizienter als Anlagen, die schon seit 15 oder mehr Jahren in Betrieb sind. Auf lange Sicht hat man am Jahresende mit einer neuen Heizung also spürbar mehr Geld in der Haushaltskasse. Weiterer Vorteil: Heizungssanierer bekommen einen Teil der Investitionskosten vom Staat geschenkt. Denn moderne Anlagen sparen sowohl Energie als auch klimaschädliche Emissionen ein und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz.

Tauscht man beispielsweise den alten Heizkessel gegen einen modernen Brennwertkessel, lassen sich allein dadurch bis zu 30 Prozent Energie im Jahr einsparen. Wer darüber hinaus zusätzlich auf die Kraft der Sonne setzt und eine Solarthermieanlage installiert, benötigt sogar bis zu 40 Prozent weniger Energie. Außerdem kann man sich in diesem Fall einen Teil der Investitionskosten über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zurückholen. Die Behörde verwaltet die Mittel aus dem Marktanreizprogramm (MAP), mit dem der Bund das Heizen mit erneuerbaren Energien fördert. "Erst im April 2015 wurden die BAFA-Fördersätze deutlich erhöht", weiß Michael Herma vom Spitzenverband der Gebäudetechnik VdZ. "Wer sein Haus mit einer Solarthermieanlage ausstattet, kann einen Zuschuss von 2.000 Euro beantragen. Für den Kesseltausch gibt es obendrauf noch einen Bonus von 500 Euro." Unterm Strich bekommt man also 2.500 Euro geschenkt.

Auch die staatliche Förderbank KfW bietet Heizungssanierern lukrative Optionen: Sie können für die Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen einen einmaligen Zuschuss oder einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Daneben fördern auch Länder und Kommunen Maßnahmen für mehr Effizienz beim Heizen. Mit der kostenlosen Fördermitteldatenbank auf dem Portal www.intelligent-heizen.info können sich Verbraucher einen ersten Überblick darüber verschaffen, welche Fördertöpfe für sie in Frage kommen. Weitere Auskünfte wir, ihr Heizungsfachbetrieb vor Ort.