Mit dezentraler Trinkwassererwärmung über eine
Frischwasserstation den solaren Deckungsgrad für solar unterstützte
Heizsysteme steigern
Auf der jährlichen Heizöl-Rechnung
für das Einfamilienwohnhaus von Roland Johannes im unterfränkischen
Knetzgau standen bis vor wenigen Jahren noch bis zu 2000 Liter. Mit der
Nachrüstung einer Solarwärmeanlage und der Dämmung von Dach und
Außenwand hat der Hausbesitzer die Heizkosten seines 1980 erbauten
Hauses drastisch reduziert. "Nach dem früheren Heizölverbrauch und den
immer höheren Ölpreisen ist es jetzt ein gutes Gefühl, wenn warmes
Wasser kommt, aber der Kessel nicht läuft", sagt Roland Johannes. Dem Warmwasserbedarf für zwei Hausbewohner entsprechend
wurde die Anlagenplanung vorrangig auf solare Heizungsunterstützung
ausgerichtet, wofür die vorhandene Fußbodenheizung zudem günstige
Voraussetzungen bot. Das Ergebnis der Auslegung von Heizungs- und
Lüftungsbaumeister Walter Johannes waren sieben Solarkollektoren und ein
1000 Liter fassender Pufferspeicher.
Trinkwassererwärmung außerhalb des Pufferspeichers
Für
die solare Trinkwassererwärmung können wir die vormontierte Warmwasserstation TacoTherm Fresh 40 einsetzen, die
je nach verfügbarer Puffertemperatur (mind. 50 °C) bis zu 40 l/min
Warmwasserleistung erreicht. Durch die externe Trinkwassererwärmung
bleibt der Schichtungsaufbau im Pufferspeicher unbeeinflusst;
gleichzeitig ist bei Bedarf eine große Wärmemenge für die
Warmwasserstation verfügbar.
Ohne Speicherbevorratung keine Legionellen
Von
einer hohen Temperatur im Pufferspeicher geht indessen für den Nutzer
keine Verbrühungsgefahr aus. An einem sonnigen Nachmittag im August
zeigt das Display des Solarreglers zwar 98,8 °C an, die
Warmwasserstation TacoTherm Fresh erwärmt das Trinkwasser jedoch nur auf
die eingestellte Mischtemperatur. Die elektronische Regelung sorgt für
eine konstante Entnahmetemperatur und damit gleichzeitig für den nötigen
Verbrühschutz. Ein Thermostat-Mischventil als zusätzliche
Sicherheitseinrichtung ist damit nicht mehr erforderlich. Hausbesitzer
Roland Johannes sieht für sich in der solaren Trinkwassererwärmung nach
dem Durchlaufprinzip noch weitere Vorteile: "Ohne Speicher gibt es keine
Bereitschaftswärmeverluste, und der Speicherinhalt muss nicht unnötig
aufgeheizt werden, wenn gerade kein warmes Wasser gebraucht wird. Die
wartungsaufwendige und hygienisch bedenkliche Verschlammung am
Speicherboden ist ebenso wenig ein Thema wie die Legionellenvermehrung",
nennt Roland Johannes als Beispiele.
Frischwasserstation TacoTherm Fresh:
*
Vom Austritt des Pufferspeichers strömt der Heizwasservorlauf (1) zum
Plattenwärmetauscher. Das abgekühlte Heizwasser wird über den
Rücklaufanschluss (2) in den unteren Bereich des Pufferspeichers
zurückgeleitet.
* Über den Kaltwasseranschluss (3) strömt das
Trinkwasser zum Plattenwärmetauscher. Am Austritt des
Edelstahl-Plattenwärmtauschers ist ein Sensor platziert, der vor dem
Warmwasser-Ausgang (4) permanent Temperatur und Durchflussmenge misst.
*
Die elektronische Regelung ermittelt den benötigten
Heizwasser-Volumenstrom anhand Temperatur und Durchflussmenge des
erwärmten Trinkwassers. Anhand der Messdaten wird die Drehzahl der
stufenlos modulierenden Umwälzpumpe geregelt, so dass eine konstante
Warmwassertemperatur gewährleistet ist.
* Die Warmwasserstation kann
zusätzlich mit einem Zirkulationskreis (5) ausgerüstet werden. Die
elektronische Regelung steuert dabei über ein separates Programm die
stufenlos regelbare Zirkulationspumpe an.
Über Taconova ?www.taconova.de
Die
Taconova Group AG mit Sitz in Urdorf bei Zürich, Schweiz, ist ein
Traditionsunternehmen mit 50-jähriger Erfahrung in intelligenten
Gebäudetechnik-Lösungen. Ihre Kernkompetenzen umfassen den hydraulischen
Abgleich, die Verteilertechnik, die Systemtechnik und die
Armaturentechnik. Taconova Produkte werden in 30 Ländern erfolgreich
eingesetzt. Zu den Kernmärkten zählen die Schweiz, Deutschland,
Österreich, Frankreich und England.