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News

31.08.2011
Im Pufferspeicher hat die Heizung Vorrang

Mit dezentraler Trinkwassererwärmung über eine Frischwasserstation den solaren Deckungsgrad für solar unterstützte Heizsysteme steigern

Auf der jährlichen Heizöl-Rechnung für das Einfamilienwohnhaus von Roland Johannes im unterfränkischen Knetzgau standen bis vor wenigen Jahren noch bis zu 2000 Liter. Mit der Nachrüstung einer Solarwärmeanlage und der Dämmung von Dach und Außenwand hat der Hausbesitzer die Heizkosten seines 1980 erbauten Hauses drastisch reduziert. "Nach dem früheren Heizölverbrauch und den immer höheren Ölpreisen ist es jetzt ein gutes Gefühl, wenn warmes Wasser kommt, aber der Kessel nicht läuft", sagt Roland Johannes. Dem Warmwasserbedarf für zwei Hausbewohner entsprechend wurde die Anlagenplanung vorrangig auf solare Heizungsunterstützung ausgerichtet, wofür die vorhandene Fußbodenheizung zudem günstige Voraussetzungen bot. Das Ergebnis der Auslegung von Heizungs- und Lüftungsbaumeister Walter Johannes waren sieben Solarkollektoren und ein 1000 Liter fassender Pufferspeicher.
Trinkwassererwärmung außerhalb des Pufferspeichers
Für die solare Trinkwassererwärmung können wir die vormontierte Warmwasserstation TacoTherm Fresh 40 einsetzen, die je nach verfügbarer Puffertemperatur (mind. 50 °C) bis zu 40 l/min Warmwasserleistung erreicht. Durch die externe Trinkwassererwärmung bleibt der Schichtungsaufbau im Pufferspeicher unbeeinflusst; gleichzeitig ist bei Bedarf eine große Wärmemenge für die Warmwasserstation verfügbar.



Ohne Speicherbevorratung keine Legionellen
Von einer hohen Temperatur im Pufferspeicher geht indessen für den Nutzer keine Verbrühungsgefahr aus. An einem sonnigen Nachmittag im August zeigt das Display des Solarreglers zwar 98,8 °C an, die Warmwasserstation TacoTherm Fresh erwärmt das Trinkwasser jedoch nur auf die eingestellte Mischtemperatur. Die elektronische Regelung sorgt für eine konstante Entnahmetemperatur und damit gleichzeitig für den nötigen Verbrühschutz. Ein Thermostat-Mischventil als zusätzliche Sicherheitseinrichtung ist damit nicht mehr erforderlich. Hausbesitzer Roland Johannes sieht für sich in der solaren Trinkwassererwärmung nach dem Durchlaufprinzip noch weitere Vorteile: "Ohne Speicher gibt es keine Bereitschaftswärmeverluste, und der Speicherinhalt muss nicht unnötig aufgeheizt werden, wenn gerade kein warmes Wasser gebraucht wird. Die wartungsaufwendige und hygienisch bedenkliche Verschlammung am Speicherboden ist ebenso wenig ein Thema wie die Legionellenvermehrung", nennt Roland Johannes als Beispiele.
Frischwasserstation TacoTherm Fresh:



* Vom Austritt des Pufferspeichers strömt der Heizwasservorlauf (1) zum Plattenwärmetauscher. Das abgekühlte Heizwasser wird über den Rücklaufanschluss (2) in den unteren Bereich des Pufferspeichers zurückgeleitet.
* Über den Kaltwasseranschluss (3) strömt das Trinkwasser zum Plattenwärmetauscher. Am Austritt des Edelstahl-Plattenwärmtauschers ist ein Sensor platziert, der vor dem Warmwasser-Ausgang (4) permanent Temperatur und Durchflussmenge misst.
* Die elektronische Regelung ermittelt den benötigten Heizwasser-Volumenstrom anhand Temperatur und Durchflussmenge des erwärmten Trinkwassers. Anhand der Messdaten wird die Drehzahl der stufenlos modulierenden Umwälzpumpe geregelt, so dass eine konstante Warmwassertemperatur gewährleistet ist.
* Die Warmwasserstation kann zusätzlich mit einem Zirkulationskreis (5) ausgerüstet werden. Die elektronische Regelung steuert dabei über ein separates Programm die stufenlos regelbare Zirkulationspumpe an.
Über Taconova ?www.taconova.de
Die Taconova Group AG mit Sitz in Urdorf bei Zürich, Schweiz, ist ein Traditionsunternehmen mit 50-jähriger Erfahrung in intelligenten Gebäudetechnik-Lösungen. Ihre Kernkompetenzen umfassen den hydraulischen Abgleich, die Verteilertechnik, die Systemtechnik und die Armaturentechnik. Taconova Produkte werden in 30 Ländern erfolgreich eingesetzt. Zu den Kernmärkten zählen die Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich und England.